FOX PROCRETE® HF ist ein polyurethan-zementbasiertes, dreikomponentiges Industriebodenbeschichtungssystem mit rutschfester Oberfläche und hervorragender chemischer sowie thermischer Schockbeständigkeit, das für den Einsatz in nassen und trockenen Umgebungen konzipiert ist. Es wird in einer Schichtdicke von 6-12 mm aufgetragen.
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Produktbeschreibung
FOX PROCRETE® HF ist ein polyurethan-zementbasiertes (Beton), dreikomponentiges Industriebodenbeschichtungssystem mit speziellen Harzzusätzen, das für den Einsatz in nassen und trockenen Umgebungen konzipiert ist, eine rutschfeste Oberfläche bietet und hervorragende chemische, thermische Schock- und Lösemittelbeständigkeit aufweist. Es wird in einer Schichtdicke von 6-12 mm aufgetragen. Das Produkt mit einer Dichte von 2,05±0,05 g/cm³ bietet nach 28 Tagen eine Druckfestigkeit von ≥58 N/mm², eine Zugfestigkeit von ≥6 N/mm² und eine Biegezugfestigkeit von ≥16 N/mm². Das Produkt verfügt über eine rutschfeste Oberfläche (R11) gemäß EN13036-4, entspricht den VOC-Emissionskammertests und erfüllt alle Emissionsanforderungen für Innenraum-Bodensysteme. Es bietet außergewöhnliche chemische Beständigkeit gegen konzentrierte anorganische und organische Säuren, Laugen und Lösemittel. Dank seiner Nullpermeabilität und monolithischen Struktur verhindert es das Wachstum von Bakterien und Pilzen und kann sicher in hygienisch sensiblen Bereichen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt werden.
Vorteile
- Temperaturbeständigkeit: Eine 6 mm Beschichtung verliert ihre Eigenschaften im Bereich von -25°C/+80°C, eine 9 mm Beschichtung von -40°C/+120°C und eine 12 mm Beschichtung von -40°C/+130°C (selten +150°C) nicht. Wiederholt auftretende Thermoschocks führen nicht zu Blasenbildung oder Ablösung.
- Rutschfestigkeit: Geringes Rutschpotenzial (R11) gemäß EN13036-4. Bildet auch auf nassen und ölverschmutzten Flächen einen rutschsicheren Boden; behält die Rutschfestigkeit auch unter schwerem Stahlradverkehr über viele Jahre.
- Flüchtige Stoffe und Geruch: VOC-emissionsgeprüft, sehr geringe Emission. Kein Risiko der Geruchsübertragung auf Lebensmittel. Nimmt 12 Stunden nach der Applikation keine Lebensmittelflecken mehr an.
- Schlag- und Abriebfestigkeit: Hohe mechanische Festigkeit bei niedrigem Elastizitätsmodul; kein Absplittern, keine Rissbildung, keine Kratzer, kein Zerbröseln. Hohe Abriebfestigkeit für Gabelstapler- und Stahlradfahrzeugverkehr.
- Chemische Beständigkeit: Hervorragende Beständigkeit gegen konzentrierte anorganische/organische Säuren, Laugen (einschließlich 50 % NaOH), Lösemittel, Erdölprodukte und Öle.
- Dichtigkeit: Null Permeabilität; keine Oberflächensaugfähigkeit.
- Feuchtigkeitstoleranz: Kann ohne spezielle Grundierung auf Beton mit hohem Feuchtigkeitsgehalt aufgetragen werden; ermöglicht schnelle Planung in Nassbereichen.
- Reinigung und Hygiene: Verhindert durch seine chemische und monolithische Struktur das Wachstum von Bakterien und Pilzen; 6 mm Beschichtung geeignet für leichte, 9 mm Beschichtung für intensive Dampfreinigung.
Anwendungsbereiche
- In der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie
- In Bereichen mit Anforderungen an chemische und mechanische Beständigkeit
- In Produktionsbereichen
- In Verpackungsbereichen
- In Wein- und Brauereien
- In Industrieküchen
- In Wasserversorgungsanlagen
- In Laboratorien
- In Lagerbereichen
Applikationsschritte
- 1
Untergrundqualitätsprüfung
Die zu beschichtenden Betonuntergründe müssen fest und ausreichend druckfest sein (mindestens 25 N/mm²). Die Zugfestigkeit muss mindestens 1,5 N/mm² betragen, die Bodentemperatur mindestens +10°C. Es ist darauf zu achten, dass die Bodentemperatur mindestens +3°C über dem Taupunkt liegt. Der Untergrund muss sauber, trocken und frei von jeglichem Schmutz, Öl, Fett, Beschichtungen und Oberflächenvergütungsmitteln sein.
- 2
Untergrundvorbereitung
Betonuntergründe sind mit Schleifgeräten (Kugelstrahlen, Fräsen, Diamantschleifen usw.) zu bearbeiten, um den Zementschleier zu entfernen und eine offenporige Oberfläche zu erzielen. Schwache Betonteile sind zu entfernen, kleine Hohlräume und Löcher freizulegen und der entstandene Staub mit einem Industriesauger zu entfernen. Für Untergrundausbesserungen ist ein Mörtel aus FOX PROCRETE® PRIMER und Quarzsand 60-70 AFS (0,1-0,3 mm) zu verwenden.
- 3
Fugenherstellung
Bei FOX PROCRETE® HF sind an Stützenrändern und im Boden (mindestens alle 4-5 Meter) Fugen mit 8-10 mm Breite herzustellen und die Fugenzwischenräume mit einem Industriesauger zu reinigen. Diese Hohlräume sind nach der FOX PROCRETE® PRIMER-Applikation mit FOX PROCRETE® HF zu füllen.
- 4
Grundierung
Die mit FOX PROCRETE® HF zu beschichtenden Flächen sind entweder mit FOX PROCRETE® MF durch Abziehen mit einer geeigneten Glättkelle oder mit FOX PROCRETE® PRIMER durch Rollenapplikation zu grundieren. Nach der Grundierung mit FOX PROCRETE® PRIMER beträgt das Beschichtungsfenster mindestens 24 – maximal 72 Stunden; bei Überschreitung von 72 Stunden ist eine erneute Grundierung erforderlich. Bei Grundierung mit FOX PROCRETE® MF beträgt die Mindestwartezeit vor der Beschichtung 8 Stunden.
- 5
Mischen
Darauf achten, dass die Produkttemperaturen zwischen +15°C und +25°C liegen. Die Verwendung eines COLLOMIX XM 2 oder eines gleichwertigen Mischers wird empfohlen. Zunächst werden Komponente A und B vollständig in den Mischer gegeben, anschließend wird Komponente C (Pulver) hinzugefügt und maximal 3 Minuten gemischt, bis eine homogene Mischung entsteht. Nach dem Mischen muss das Material ruhen und erneut gemischt werden.
- 6
Beschichtungsapplikation
Die fertige Mischung wird auf den grundierten Untergrund gegossen und mit einer geeigneten Glättkelle oder Abziehlatte in der gewünschten Schichtdicke (6-12 mm) verteilt. Um eine fugenlose und ebene Fläche zu erzielen, wird mit einer Flügelglättmaschine geglättet, sobald der Beton die Konsistenz erreicht hat, das Gewicht des Hubschraubers zu tragen, oder wenn die Fußabdrucktiefe 0,5 cm beträgt.
- 7
Werkzeugreinigung
Nach der Applikation sind die verwendeten Werkzeuge und Geräte mit Lösemittel zu reinigen. Nach dem Aushärten von FOX PROCRETE® HF kann es nur noch mechanisch von der Oberfläche entfernt werden.
Wenn die Umgebungs-, Oberflächen- und Materialtemperatur unter +10°C oder über +30°C liegt, darf keine Applikation erfolgen; es sind geeignete Temperaturbedingungen abzuwarten.
Bei extremer Hitze, Regen oder Wind darf keine Applikation erfolgen.
Auf Taupunkt und Kondensation achten! Taubildung und Wasserdampfkondensation auf unbeschichteten oder frisch beschichteten Flächen schädigt die Beschichtung. Die Bodentemperatur muss über +10°C liegen.
Die Bodentemperatur muss mindestens +10°C betragen und darauf geachtet werden, dass sie mindestens +3°C über dem Taupunkt des Untergrunds liegt.
Bei Grundierung mit FOX PROCRETE® PRIMER beträgt das Applikationsfenster nach der Grundierung mindestens 24 – maximal 72 Stunden. Bei Überschreitung von 72 Stunden ist eine erneute Grundierung zwingend erforderlich.
Nach der Applikation von FOX PROCRETE® HF muss mindestens 1 Tag gewartet werden, bevor eine weitere Beschichtung aufgetragen wird.
Komponente A gefriert unter 0°C; die Lagerbedingungen sind besonders zu beachten.
Für eine optimale Mischung sicherstellen, dass die Produkttemperatur zwischen +15°C und +25°C liegt. Es wird empfohlen, mit einem COLLOMIX XM 2 oder einem gleichwertigen Mischer maximal 3 Minuten zu mischen.
Nach dem Mischen muss das Material ruhen und anschließend erneut gemischt werden.
Die für die Applikation benötigten Materialien sollten 1-2 Tage vorher an den Einsatzort gebracht und gelagert werden, damit sie sich an die Umgebungsbedingungen anpassen können.
Bei extremer Kälte sollten Umgebungs- und Bodentemperatur mit Heizgeräten erhöht und die Materialien bei +20°C bis +25°C konditioniert werden, bevor sie zur Applikation bereit sind.
Die Haltbarkeit beträgt ab Herstellungsdatum 6 Monate (bei Lagerung zwischen +5°C und +30°C, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt). Geöffnete Gebinde müssen innerhalb von 1 Woche verbraucht werden.
Das Produkt ist in ungeöffneter Originalverpackung bei +5°C bis +30°C, kühl und trocken sowie frostgeschützt zu lagern.
Offenes Feuer in Lager- und Applikationsbereichen ist gefährlich; die Bereiche müssen belüftet werden.
Während der Applikation sind entsprechend den Arbeitsschutzvorschriften Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen.
Kontakt mit Haut und Augen vermeiden; bei Kontakt sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
Lebensmittel und Getränke dürfen nicht in Applikationsbereiche gebracht werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Verarbeitungs- und Reaktionszeiten polyurethanbasierter Systeme werden durch Umgebungs-/Bodentemperatur und relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Die oben genannten Werte gelten für +23°C und 50 % relative Luftfeuchtigkeit.
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