FOX EPOTHANE® PRIMER FL ist ein epoxidbasiertes, zweikomponentiges, gefülltes Grundierungsset mit niedriger Viskosität. Es sorgt für ausgezeichnete Haftung auf porösem Beton sowie auf normalen und stark saugfähigen Untergründen und bildet eine zuverlässige Basis für Polyurea-, Polyurethan- und Abdichtungsbeschichtungen.
Verpackung
Produktbeschreibung
FOX EPOTHANE® PRIMER FL ist ein epoxidbasiertes, zweikomponentiges, gefülltes Grundierungsset mit niedriger Viskosität. Es ist für den Einsatz auf porösen Betonoberflächen sowie auf normalen und stark saugfähigen Untergründen konzipiert. Es wird als Grundierung unter Polyurea- und Sprühpolyurethan-Beschichtungen sowie unter den Polyurethan-Abdichtungsbeschichtungen der FOX PURMAX® SPRAYTEC-Serie und der FOX PURMAX®-Serie aufgetragen. Dank seiner hohen chemischen und mechanischen Beständigkeit, ausgezeichneten Oberflächenhaftung und niedrigen Viskosität lässt es sich auch bei kaltem Wetter problemlos verarbeiten. Das aus Komponente A und Komponente B bestehende Set wird in 25-kg-Blecheimern geliefert. Das Produkt weist hervorragende mechanische Eigenschaften auf, darunter eine Haftzugfestigkeit auf Beton von ≥1,5 N/mm² und eine Druckfestigkeit von ~45 N/mm² nach 7 Tagen.
Vorteile
- Geeignet für Innen- und Außenbereiche.
- Hohe chemische und mechanische Beständigkeit.
- Einfache Verarbeitung.
- Ausgezeichnete Oberflächenhaftung.
- Flüssigkeitsdicht.
- Niedrige Viskosität – problemlos verarbeitbar auch bei kaltem Wetter.
- Hohe Haftzugfestigkeit.
Anwendungsbereiche
- Auf porösem Beton
- Auf normalen und stark saugfähigen Untergründen
- Als Grundierung unter Polyurea- und Sprühpolyurethan-Beschichtungen
- Als Grundierung unter Abdichtungsbeschichtungen der FOX PURMAX® SPRAYTEC-Serie
- Als Grundierung unter Polyurethan-Abdichtungsbeschichtungen der FOX PURMAX®-Serie
Verarbeitungsschritte
- 1
Untergrundvorbereitung
Die Betonuntergründe sind mit abrasiven Geräten wie Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleifen so vorzubereiten, dass der Zementschleier entfernt und eine offenporige Oberfläche erzielt wird. Schwache Betonteile sind zu entfernen, kleine Hohlräume und Löcher vollständig freizulegen. Der entstandene Staub ist mit einem Industriesauger zu entfernen. Untergrundausbesserungen sind mit geeigneten Produkten der FOX EPOTHANE® PRIMER-Serie durchzuführen. Die Untergrundfeuchte muss unter maximal 6 % liegen, die relative Luftfeuchtigkeit darf maximal 80 % betragen; die Untergrundtemperatur muss mindestens +3°C über dem Taupunkt liegen.
- 2
Mischen
Stellen Sie sicher, dass die Produkttemperaturen zwischen +20°C und +25°C liegen. Rühren Sie Komponente A FOX EPOTHANE® PRIMER FL mit einem geeigneten Rührwerk 1 Minute lang ohne Lufteintrag. Geben Sie anschließend Komponente B auf Komponente A und rühren Sie 2 Minuten kontinuierlich, bis eine homogene Mischung entsteht. Falls erforderlich, können nach dem Mischen von A und B 60–70 Afs (0,1–0,3 mm) Quarzsand oder andere Füllstoffe zugegeben und weitere 2 Minuten gerührt werden. Übermäßiges Rühren ist zu vermeiden, um Lufteintrag zu reduzieren. Mischgerät: elektrisches Rührwerk mit 300–400 U/min und Mischaufsatz für Epoxid-/Polyurethanharz.
- 3
Applikation (als Grundierung)
FOX EPOTHANE® PRIMER FL mit Rolle, Spachtel oder Zahnspachtel (Nullzahn) auftragen. Sicherstellen, dass die Applikation lückenlos auf der gesamten Fläche erfolgt. Je nach Oberflächenzustand gegebenenfalls zwei Lagen auftragen. Auf das noch frische Material können 40–45 Afs (0,3–0,5 mm) Quarzsand aufgestreut werden.
- 4
Reinigung der Applikationswerkzeuge
Nach der Verarbeitung sind die verwendeten Werkzeuge und Geräte mit Lösemittel zu reinigen. Nach dem Aushärten von FOX EPOTHANE® PRIMER FL kann es nur noch mechanisch von der Oberfläche entfernt werden.
Die Temperatur des Untergrunds muss mindestens +10°C und darf höchstens +30°C betragen. Außerhalb dieses Bereichs darf keine Verarbeitung erfolgen.
Nach Abschluss der Applikation muss die Beschichtung mindestens 24 Stunden vor direktem Wasserkontakt geschützt werden. Bei Wasserkontakt kann es zu Erweichung und Blasenbildung kommen; in diesem Fall muss die Beschichtung vollständig entfernt und neu aufgetragen werden.
Die Feuchte des Untergrunds muss unter maximal 4 % (gemäß technischer Datentabelle) und unter 6 % entsprechend den Applikationsbedingungen liegen. Es darf kein kapillar aufsteigendes Wasser vorhanden sein (Polyethylenfolien-Test gemäß ASTM).
Die relative Luftfeuchtigkeit darf maximal 80 % betragen. Auf Taupunktbildung und Kondensation ist zu achten; die Untergrundtemperatur muss mindestens +3°C über dem Taupunkt liegen.
Das Mischen muss zwingend mit einem elektrischen Rührwerk bei 300–400 U/min und dem angegebenen Mischaufsatz für Epoxid-/Polyurethanharz erfolgen. Andernfalls wird Luft eingetragen und es entstehen Luftblasen in der Beschichtung.
Betonoberflächen, die mit Polyurea beschichtet werden sollen, müssen vor der Applikation mindestens 3 Wochen alt sein; bei Bodenplatten auf Erdreich ist eine Dampfsperrschicht herzustellen.
Die zu verwendenden Materialien sollten 1–2 Tage vor der Verarbeitung auf die Baustelle gebracht und an die Umgebungsbedingungen angepasst werden.
Bei kaltem Wetter sollten die Gebinde bei +20°C/+25°C gelagert werden, um die Verarbeitbarkeit der Produkte zu verbessern.
Regen, Staub, Wind sowie Tiere und Schädlinge müssen ferngehalten werden, solange die Beschichtung noch frisch ist.
Das Produkt ist in ungeöffneter Originalverpackung bei +5°C bis +30°C, kühl und trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt zu lagern. Die Lagerfähigkeit beträgt 12 Monate ab Herstellungsdatum.
Offenes Feuer in Lager- und Verarbeitungsbereichen ist gefährlich; diese Bereiche müssen ausreichend belüftet sein. Während der Verarbeitung sind Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen. Bei Haut- oder Augenkontakt sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen; bei Verschlucken umgehend einen Arzt aufsuchen.
Die Verbrauchsangaben gelten für ideale Bedingungen bei einer Umgebungs- und Untergrundtemperatur von +20°C. Bei beschädigten Oberflächen und kalten Witterungsbedingungen ist mit einem erhöhten Verbrauch zu rechnen.
Bei harzbasierten Systemen werden Topfzeit und Aushärtezeiten durch Umgebungstemperatur, Untergrundtemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst; bei höheren Temperaturen verkürzen sich Topfzeit und Verarbeitungszeit.
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