FOX HISTO-INJECTION ist ein Injektionsmörtel auf Basis von puzolanischem natürlichem hydraulischem Kalk und mikronisierten Karbonaten zur strukturellen Instandsetzung historischer Mauerwerkskomponenten aus Ziegel, Naturstein und Tuffstein. Er deckt ein breites Anwendungsspektrum ab – vom Schließen von Rissen bis zur Fundamentertüchtigung.

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Verpackung

10 kg
TDS

Produktbeschreibung

FOX HISTO-INJECTION ist ein Injektionsmörtel auf Basis von puzolanischem natürlichem hydraulischem Kalk und mikronisiertem Karbonat, der zur strukturellen Instandsetzung von Mauerwerkskomponenten eingesetzt wird. Er wurde speziell für historische Bauwerke aus Ziegel, Naturstein und Tuffstein entwickelt – insbesondere an Stellen, an denen Risse entstanden sind und die Tragfähigkeit verloren gegangen ist. Er kann auch in sulfathaltigen Umgebungen eingesetzt werden und geht keine nachteiligen chemischen Wechselwirkungen mit den originalen Baustoffen ein. Dank der enthaltenen Superplastifizierer auf Polycarbonsäureether-Basis der neuesten Generation kann er problemlos mit Niederdruckpumpen, Spritzen oder feinen Nadeln injiziert werden. Die Druckfestigkeit nach 28 Tagen liegt über 14 N/mm², die Korngröße beträgt 0,1–30 μm (D₈₅ = 15 μm). Für 1 kg Pulver werden 0,30 Liter Wasser verwendet; zur Herstellung von 1 Liter Mörtel werden 1,50 kg Pulver benötigt.

Hauptvorteile

  • Füllt Risse und Hohlräume in historischen Ziegel-, Naturstein- und Tuffsteinbauwerken effektiv aus und stellt die strukturelle Integrität wieder her.
  • Kann sicher in sulfathaltigen Umgebungen eingesetzt werden, ohne nachteilige chemische Reaktionen einzugehen.
  • Die Injektion kann ohne vorherige Vornässung der Oberfläche erfolgen, wodurch verhindert wird, dass Wasser Fresken erreicht und beschädigt.
  • Lässt sich mit Niederdruckpumpen und feinen Nadeln einfach injizieren und steigert die Anwendungseffizienz.
  • Durch die kontrollierte Expansion entstehen keine schädlichen Spannungen im reparierten Bauwerk.
  • Gewährleistet eine hervorragende Verträglichkeit mit den originalen Baustoffen, ohne die Dampf- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit zu beeinträchtigen.

Vorteile

  • Einsetzbar auch in sulfathaltigen Umgebungen.
  • Geht keine nachteiligen chemischen Wechselwirkungen mit den originalen Baustoffen oder mit anderen während und nach der Restaurierung verwendeten Materialien ein.
  • Die hervorragende hydraulische Eigenschaft des Bindemittels ermöglicht eine hohe Eindringtiefe des Injektionsmörtels in das Bauwerk. Dank des moderaten Elastizitätsmoduls ist er ideal zum Verfüllen kleiner und großer Hohlräume – selbst bei Tragfähigkeitsproblemen durch übermäßige Feuchtigkeit im Originalmaterial.
  • Der für die Mauerwerksanierung verwendete Injektionsmörtel gewährleistet eine hervorragende Verträglichkeit mit Ziegel, Naturstein und Tuffstein, ohne die Dampf- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit der Wand zu beeinträchtigen.
  • Bietet eine kontrollierte Expansion, die plastisches Schwinden verhindert, ohne schädliche Spannungen im zu sanierenden Bauwerk zu erzeugen.
  • Dank der enthaltenen natürlichen Wasserrückhaltemittel kann die Injektion ohne vorherige Vornässung der Oberfläche erfolgen; dies verhindert, dass sich Wasser vom Injektionsmörtel trennt, Fresken erreicht und diese beschädigt.
  • Dank der enthaltenen Superplastifizierer auf Polycarbonsäureether-Basis der neuesten Generation kann er einfach und effektiv mit Niederdruckpumpen, Spritzen oder feinen Nadeln injiziert werden.
  • Enthält keine Zusatzstoffe und löslichen Salze (Alkalien, Sulfate, Chloride oder Nitrate) und unterliegt keiner Alterung.
EigenschaftWert
MaterialzusammensetzungPuzolanischer natürlicher hydraulischer Kalk und mikronisiertes Karbonat
FarbeGebrochenes Weiß – Hellbraun
Korngröße des Injektionsmörtels0,1-30 μm; D₈₅ = 15 μm
Druckfestigkeit – 7 Tage (TS EN 196)> 8 N/mm²
Druckfestigkeit – 28 Tage (TS EN 196)> 14 N/mm²
Fließfähigkeit – Anfang (DIN CUP Nr. 6)< 35 s
Fließfähigkeit – nach 20 Min. (DIN CUP Nr. 6)< 38 s
Untergrundtemperatur bei der Verarbeitung+5°C / +30°C
Topfzeit (+20°C)45 Min.
Lagerfähigkeit12 Monate (ab Produktionsdatum)

Anwendungsbereiche

  • In Wänden in sulfathaltigen Umgebungen
  • In historischen Mauerwerksgewölben und -bögen
  • Zum Verfüllen kleiner und großer struktureller Hohlräume
  • Zum Schließen von Rissen
  • Als Injektionsmaterial in Fundamenten

Verarbeitungsschritte

  1. 1

    Untergrundvorbereitung

    Der Putz ist so abzunehmen, dass die gesamte Rissebene erkennbar wird. Die zu behandelnde Oberfläche ist von Staub, Öl und Bauschutt zu befreien; beschädigte und lose Teile sind zu entfernen. Vorhandene Wassereintritte sind zu drainieren oder mit einem geeigneten Quellmörtel zu verschließen.

  2. 2

    Verarbeitung bei Rissen von 1–5 mm

    Von beiden Seiten der Rissebene werden im Versatz in Abständen von ca. 30–50 cm Bohrlöcher gebohrt, die in einem Winkel von ca. 45° zur Rissebene ausgerichtet sind und die Rissebene durchdringen. Die Bohrlöcher werden mit Druckluft gereinigt und Packer eingesetzt. Die Packerbereiche und die Rissoberfläche werden mit FOX EPOMORTAR FC 510 abgedichtet. In trockenen Umgebungen werden die Packer zunächst mit Wasser befeuchtet. Je nach Umgebungs- und Witterungsbedingungen wird frühestens nach 24 Stunden mit dem Injektionsvorgang unter Verwendung eines geeigneten Injektionsgeräts begonnen.

  3. 3

    Verarbeitung bei Rissen über 5 mm

    In den Riss werden in Abständen von ca. 75–100 cm Pneumatikschläuche eingelegt. Lose Partikel werden mit Druckluft entfernt. Die Schlauchumgebungen und die Rissoberfläche werden mit FOX EPOMORTAR FC 510 abgedichtet. Abhängig von den Umgebungs- und Witterungsbedingungen wird frühestens nach 24 Stunden mit der Injektion von FOX HISTO-INJECTION unter Verwendung einer geeigneten Injektionspumpe begonnen.

  4. 4

    Mischen

    0,30 Liter sauberes Wasser werden mit einem Messbecher in einen Mischkübel gegeben. FOX HISTO-INJECTION Pulver wird langsam eingestreut und mit einem Mischer bei 400–600 U/min 3–4 Minuten lang gemischt, bis eine homogene, klumpenfreie Masse entsteht. Nach ca. 4 Minuten Reifezeit wird nochmals 30 Sekunden nachgemischt.

  5. 5

    Injektion

    Der angemischte Mörtel wird mit geeignetem Injektionsequipment und -zubehör in den Riss injiziert.

  6. 6

    Werkzeugreinigung

    Nach der Verarbeitung sind alle verwendeten Werkzeuge und Geräte mit Wasser zu reinigen. Nach dem Aushärten kann FOX HISTO-INJECTION nur noch mechanisch von der Oberfläche entfernt werden.

Kritisch

Während der Verarbeitung darf die Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter +5°C und nicht über +35°C liegen.

Kritisch

Damit das Material vollständig abbinden kann, darf die Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter die zulässige Mindesttemperatur fallen.

Kritisch

Das Mischen muss zwingend mit geeigneten mechanischen Mischern erfolgen. Handmischen ist nicht zulässig.

Kritisch

Je nach Umgebungs- und Witterungsbedingungen darf mit dem Injektionsvorgang unter Verwendung eines geeigneten Injektionsgeräts frühestens nach 24 Stunden begonnen werden.

Wichtig

Die zu verwendenden Materialien sollten 1–2 Tage vor der Verarbeitung auf die Baustelle gebracht werden, damit sie sich an die Umgebungsbedingungen anpassen können.

Wichtig

Geöffnete Gebinde sind zu verschließen und innerhalb von 1 Woche zu verbrauchen.

Wichtig

Bei sachgemäßer Lagerung bei Raumtemperatur, zwischen +5°C und +30°C, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, beträgt die Lagerfähigkeit ab Herstellungsdatum 12 Monate.

Wichtig

In ungeöffneter Originalverpackung, kühl und trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt lagern. Bei Kurzzeitlagerung dürfen maximal 3 Paletten übereinandergestapelt werden; bei Langzeitlagerung dürfen Paletten nicht übereinandergestapelt werden.

Kritisch

Offenes Feuer in Lager- und Anwendungsbereichen ist gefährlich. Lager- und Anwendungsbereiche müssen ausreichend belüftet sein.

Wichtig

Während der Verarbeitung sind geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske gemäß den Arbeitsschutzvorschriften zu tragen.

Kritisch

Bei Lagerung und Verarbeitung Kontakt mit Haut und Augen vermeiden; bei Kontakt sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen; bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.

Wichtig

Lebensmittel und Getränke dürfen nicht in Verarbeitungsbereiche mitgenommen werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Information

Die oben genannten technischen Werte wurden bei +23°C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit ermittelt. Höhere Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit, niedrigere Temperaturen verlängern sie.