FOX BETON RP30 ist ein zementgebundener, polymervergüteter, faserverstärkter, werksgemischter Trockenfertigbeton/Estrichmörtel mit C30-Betonfestigkeit. Das Produkt eignet sich für Oberflächenkorrekturen, den Ausgleich von Höhenunterschieden, Bodenkonstruktionen und strukturelle Anwendungen im Innen- und Außenbereich.
Farbpalette
Verpackung
Produktbeschreibung
FOX BETON RP30 ist ein zementgebundener, polymervergüteter, faserverstärkter, werksgemischter Trockenfertigbeton/Estrichmörtel mit C30-Betonfestigkeit. Gemäß EN 13813 bietet er eine Druckfestigkeit von ≥30 N/mm² und eine Biegezugfestigkeit von ≥6 N/mm². Das Produkt ist in Schichtdicken von 10 cm bis 40 cm anwendbar und kann im Innen- und Außenbereich zur Korrektur von Oberflächenschäden, zum Ausgleich von Höhenunterschieden, für Bodenkonstruktionen sowie für Tür- und Fensterstürze und Unterzüge sicher eingesetzt werden. Dank der Fertigmischungsstruktur wird der Materialverlust auf ein Minimum reduziert, und es werden einfache Verarbeitung sowie homogene Festigkeit gewährleistet.
Vorteile
- Einfache Verarbeitung.
- Spart Zeit und Arbeitsaufwand.
- Verhindert dank der enthaltenen Zusätze die Rissbildung.
- Gewährleistet dank der homogenen Mischung an jedem Punkt der Anwendung die gleiche und hohe Festigkeit.
- Als Fertigmischung ist der Materialverlust auf ein Minimum reduziert.
Anwendungsbereiche
- Im Innen- und Außenbereich
- Zur Korrektur von Oberflächenschäden und zum Ausgleich von Höhenunterschieden
- Überall dort, wo ein glatter, geglätteter Abschluss gewünscht wird
- Bei Tür- und Fensterstürzen sowie Unterzügen und Stürzen
- Bei Bodenkonstruktionen und in vielen weiteren Bereichen
Verarbeitungsschritte
- 1
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss sauber, trocken, staubfrei und tragfähig sein; er darf nicht gefroren, versalzen oder kalkausgeblüht sein. Sind Zement-, Putz-, Gipsreste o. Ä. vorhanden, ist der Untergrund zu reinigen. Lose Betonteile sind zu entfernen, kleine Hohlräume und Löcher vollständig freizulegen. Entstehender Staub ist mit einem Industriesauger zu entfernen. Bei Anwendungen auf Beton und vorhandenem Estrich ist der Untergrund mit einer aus FOX BINDER FM125 hergestellten Grundierung zu grundieren.
- 2
Grundierung
Zur Verbesserung der Haftung ist der Untergrund im Frisch-in-frisch-Verfahren zu grundieren. Die Grundierungsmischung wird aus 1 Teil Zement, 1 Teil FOX BINDER FM125 und 2 Teilen Wasser hergestellt. Die auf Pinselkonsistenz gebrachte Mischung wird auf den 12 Stunden zuvor gereinigten und befeuchteten Untergrund mit einem Verbrauch von 0,35 kg/m² homogen aufgetragen. FOX BETON RP30 muss aufgebracht werden, bevor die Grundierung trocknet.
- 3
Anmischen
Für Mörtalkonsistenz: Auf 1 kg FOX BETON RP30 ca. 105–115 ml Wasser verwenden (für einen 25-kg-Sack ca. 2,625–2,875 Liter). Für Trockenestrichkonsistenz: Auf 1 kg ca. 95–105 ml Wasser verwenden (für einen 25-kg-Sack ca. 2,375–2,625 Liter). Das Produkt ist mit einem Betonmischer oder einem Handrührgerät im Eimer 4–5 Minuten lang bis zur homogenen Konsistenz zu mischen.
- 4
Verarbeitung
Der angemischte Mörtel wird mit einer Kelle oder den erforderlichen Handwerkzeugen auf der Fläche verteilt und abgezogen. Ein vorzeitiges Austrocknen des Mörtels ist zu verhindern; er muss unter natürlichen Bedingungen abbinden. Zwangsweises Trocknen durch Zugluft oder äußere Einflüsse führt zu Rissbildung und unzureichender Festigkeit. Das Produkt kann je nach Witterungsbedingungen nach ca. 1,5–2 Stunden mit einer Reibebrett-Glättung geglättet werden. Wenn die äußeren Bedingungen in der Woche nach der Verarbeitung sehr belastend sind, muss das Produkt abgedeckt oder befeuchtet werden.
Wenn die Umgebungs- und Oberflächentemperatur unter +5°C oder über +35°C liegt, darf keine Verarbeitung erfolgen; es sind geeignete Temperaturen abzuwarten.
Das frisch aufgetragene Produkt muss vor Sonneneinstrahlung und Wind geschützt werden, um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern.
Bei extremer Hitze, Regen oder Wind darf keine Verarbeitung erfolgen.
Wird die im technischen Datenblatt angegebene Anmischwassermenge überschritten, kommt es zu einem Festigkeitsverlust des Produkts.
Bei Verarbeitung in sehr kalten Umgebungen muss die Umgebungs- und Untergrundtemperatur durch Heizgeräte erhöht werden; die zu verwendenden Materialien sind bei +20°C – +25°C zu konditionieren und verarbeitungsbereit zu machen.
Wenn die äußeren Bedingungen in der Woche nach der Verarbeitung sehr belastend sind, muss das Produkt abgedeckt oder befeuchtet werden.
Damit das Material vollständig aushärten kann, darf die Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter die zulässige Mindesttemperatur fallen.
Die auf die Baustelle gelieferten Materialien sollten 1–2 Tage vorher eingelagert werden, damit sie sich an die Umgebungsbedingungen anpassen können.
In ungeöffneter Originalverpackung, kühl und trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt lagern. Die Lagerfähigkeit beträgt 12 Monate ab Herstellungsdatum.
Während der Verarbeitung sind entsprechend den Arbeitsschutzvorschriften Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen. Kontakt mit Haut und Augen vermeiden; bei Kontakt mit viel Wasser und Seife abwaschen; bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
Verarbeitungs- und Reaktionszeiten zementgebundener Systeme werden von der Umgebungs- und Untergrundtemperatur sowie der relativen Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich die Reaktion, bei hohen Temperaturen beschleunigt sie sich.
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